News und Infos zur Europameisterschaft 2008 - David Odonkor - im Sprint schnell unterwegs!

Fußballmeisterschaft
   


David Odonkor - im Sprint schnell unterwegs!

Der deutsche Fußballspieler David Odonkor, am 21. Februar 1984 als Sohn eines aus Ghana stammenden Vaters und einer deutschen Mutter im westfälischen Bünde geboren, ist heute einer der aufstrebendsten Ballkünstler innerhalb der 1. Bundesliga. Vor allem seine Sprintzeit von 10,6 Sekunden auf 100 Meter ist beeindruckend.

Seine ersten Erfahrungen als Jungfußballer konnte Odonkor 1991 bis 1995 bei dem Ortsverein Holsen-Ahle, ehe er 1995 zum Bündner SV überging, sammeln. Im Anschluss an seinen bestandenen Schulabschluss begann er zunächst eine Ausbildung bei der Deutschen Post, ehe er beschloss seine ganze Aufmerksamkeit ausschließlich dem Fußball zuzuwenden. Nachdem er 1998 in die Jugend zu Borussia Dortmund wechselte machte sich seine Entscheidung für den Fußball in der Saison 2001/02 bezahlt, da stieg er mit seinem Verein in die 1. Bundesliga auf. Doch der Aufstieg war nicht genug für David Odonkor und die Dortmunder, sie stürmten auch noch an die Spitze und sicherten sich die Deutsche Meisterschaft. Odonkor glänzte dabei unter anderem mit gelungenem Torvorlagen und sorgte so für Aufsehen.

Mit einer Sprintzeit von 10,6 Sekunden auf 100 Meter beweist Odonkor eindrucksvoll seine Stärke, nämlich seine Schnelligkeit, welche ihn in der vergangenen Zeit zu einem der beliebtesten Spieler der Bundesliga werden lies. Schnelle Antritte und ein exzellentes Angriffsspiel kombiniert mit herausragenden Dribbelkünsten sind die Markenzeichen von David Odonkor, weshalb er meist als rechter Außenstürmer seinen Platz findet. Als Stammspieler für die Dortmunder schaffte der junge Flügelstürmer mit seiner Leichtfüßigkeit alles in allem 227 Flanken, die in 21 Prozent der Fälle eine Torchance boten. Eine Schwäche zeigt Odonkor jedoch beim Abschuss, denn seine Torbilanz zählte bis heute pro Saison noch nie mehr als einen Treffer.

Weitere Aufmerksamkeit zog Odonkor in den 15 Länderbegegnungen der deutschen U21-Nationalmannschaft auf sich. Auch Jürgen Klinsmann blieb dieses Ausnahmetalent und die hervorragenden Sprinterqualitäten nicht verborgen, so dass David Odonkor am 15. Mai 2006 vom ehemaligen Bundestrainer in die Liga der Profielf berufen wurde, wo Odonkor nach seinem Debüt, am 30. Mai beim Testspiel gegen Japan auch gleich beim Spiel Deutschland gegen Costa Rica sein Weltmeisterschafts-Debüt feiern durfte. Nach einer erfolgreichen WM als Dritter wurde die deutsche Nationalmannschaft im August 2006 nach der Weltmeisterschaft von Bundespräsident Horst Köhler mit einer der höchsten Auszeichungen für deutsche Sportler, dem “Silbernen Lorbeerblatt” geehrt. Kurz darauf folgte der erste Treffer Odonkors innerhalb der Nationalelf beim Spiel gegen Rumänien am 12. September 2007.

Nach diesen Highlights in der Kariere Odonkors unterschrieb er Ende August 2006 einen Fünfjahres-Vertrag beim spanischen Erstligisten Betis Sevilla. Für die Dortmunder blieb dabei eine Ablösesumme von rund 6,5 Millionen Euro übrig. Wegen diversen Verletzungen, wie zum Beispiel eine Knie-Operation im November 2006 und taktischen Schwächen wird David Odonkor, mit der Trikotnummer 23, bei den Spaniern zwar nur selten eingewechselt, jedoch sind schon erste Erfolge, wie zum Beispiel sein erstes Ligator der Saison 2007/08 am 35. Spieltag, nach seiner Rückkehr in die Liga im April 2007 zu verzeichnen.

Auch wenn Odonkor öfters nur Platz auf der Bank bleibt, so bringt er doch in jedes Spiel seinen eigenen persönlichen Stil mit ein, der jedem Spiel nicht nur einen zusätzlichen Schwung verleiht, sondern auch die Begeisterung vieler Zuschauer schürt.



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