News und Infos zur Europameisterschaft 2008 - Jakob (Köbi) Kuhn - Eine Erfolgsgeschichte

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Jakob (Köbi) Kuhn - Eine Erfolgsgeschichte

Spitzenspieler, Erfolgstrainer, Nationalheld, Legende - Dieser Mann ist wahrlich eine Klasse für sich. Nach der EM 2008 wird Köbi Kuhn die Karriere beenden und seinen Trainerstuhl für Ottmar Hitzfeld räumen. Bis es jedoch soweit ist, heißt es für ihn: Alles geben für den Titel im eigenen Land.

Als Jakob “Köbi” Kuhn am 12.10.1943 in Zürich-Wiedikon geboren wurde, konnte noch niemand ahnen, dass er einmal der erfolgreichste Nationalcoach der Schweiz werden sollte. Schon früh zeigten sich Köbi Kuhns ausgeprägter Ehrgeiz und sein fußballerisches Talent. Schnell wurde er zu einem begnadeten Mittelfeldakteur und erkämpfte sich einen Stammplatz beim FC Zürich, dem er - mit Ausnahme eines kurzen Abstechers zu den Grasshoppers Zürich - von 1960 bis 1977 treu blieb. Insgesamt bestritt der Mittelfeldstratege 396 Meisterschaftsspiele für den FCZ. Diese Loyalität wurde belohnt: Zwischen 1962 und 1977 holte er mit seinem Heimatverein sechsmal die Schweizer Meisterschaft. Hinzu kam der fünfmalige Gewinn des Schweizer Cups und das zweimalige Erreichen (1964 und 1977) des Halbfinals des Europapokals der Landesmeister. Auch in der Schweizer Nationalmannschaft konnte und wollte man auf den eleganten Spielmacher Köbi Kuhn natürlich nicht verzichten. Er bestritt zwischen 1963 und 1976 insgesamt 63 Partien für sein Heimatland.

Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere war Köbi Kuhns Fußballbegeisterung ungebrochen. Er machte seinen Trainerschein und trainierte vorerst die Jugend des FCZ. Bald wurde zum Nationalcoach der U21-Nationalmannschaft. Kuhn überzeugte auf ganzer Linie und stieg am 10.06.2001 zum Trainer der Schweizer A-Nationalmannschaft auf, die er daraufhin sowohl zur EM-Endrunde nach Portugal (2004) als auch bis ins Achtelfinale der WM 2006 in Deutschland führte. Als Anerkennung für seine beachtlichen Leistungen wurde Köbi Kuhn am 17.12.2006 zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt. Kurz darauf, am 13.01.2007, kürte man ihn sogar zum Schweizer des Jahres.

Der Vertrag als Nationalcoach läuft im Sommer 2008 aus. Nach der EM im eigenen Land wird Köbi Kuhn sein Team in Ottmar Hitzfelds Hände geben. Dieses Versprechen hatte Kuhn seiner Frau Alice gegeben. Selbstverständlich würde er sich am liebsten als amtierender Europameister verabschieden. Und die Chancen scheinen nicht schlecht zu stehen: Zahlreiche Experten sehen in der Schweiz den aussichtsreichsten Geheimfavoriten des Turniers.



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