News und Infos zur Europameisterschaft 2008 - Kevin Kuranyi - brasilianische Leidenschaft zum Fußball

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Kevin Kuranyi - brasilianische Leidenschaft zum Fußball

Deutsch, brasilianisch und panamaisch sind die Staatsangehörigkeiten, die Kevin Kuranyi besitzt. Doch sein Familienname stammt aus Ungarn, der Heimat seiner Familie väterlicherseits. Somit ist er wohl einer der internationalsten Spieler der Deutschen Nationalmannschaft. Schon zum zweiten Mal läuft Kevin Kuranyi nun zu einer Europameisterschaft auf.

Kevin Kuranyi wurde am 2. März 1982 in Brasilien, Rio de Janeiro, geboren. Sein Vater ist Deutscher und besitzt eine Hotelanlage in Petropolis, einer Stadt in Brasilien, auf der Kevin seine Kindheit und Jugend verbrachte. Dort hat sich auch seine Leidenschaft zum Fußball entwickelt. Schon früh hat er für den Flamengo Rio de Janeiro geschwärmt und seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er selbst aktiv im Verein.

1996 zieht seine Familie mit ihm nach Panama, dem Heimatland seiner Mutter, um. Dort spielt er bei Sporting Panama, bevor er 1997 zum VfB Stuttgart kommt. Eigentlich geht Kuranyi nach Deutschland um seine Deutschkenntnisse zu verbessern, doch den Fußball möchte er auch hier nicht missen.

Seit der Saison 2005/ 2006 ist er Stürmer beim FC Schalke 04 mit der Rückennummer 22. Mit dem Verein gewinnt er den Ligapokal und schießt bei dem Finale gegen seinen ehemaligen Verein, dem VfB, das einzige Tor. 2007 wird er mit dem FC Schalke 04 zum zweiten Mal in seiner Karriere Deutscher Vizemeister. Sein Vertrag mit Schalke läuft noch bis 2010.

Auch auf nationaler Ebene hat Kevin Kuranyi Erfolge zu verzeichnen. Von 2002 bis 2003 spielt er in der deutschen U21 Nationalmannschaft, bis er am 29. März 2003 sein Debüt in der Nationalmannschaft beim Länderspiel gegen Litauen geben kann. Auch an der Europameisterschaft im folgenden Jahr nimmt er Teil. Auf Grund schwacher Leistungen während der Saison wird er nicht für die Weltmeisterschaft 2006 in das Kader der Spieler aufgenommen, doch in der Europameisterschaft 2008 kann er wieder sein Können auf dem Rasen beweisen und verzeichnet schon Erfolge in den Qualifikationsspielen. Am 28. März 2007 ist er erstmals Spielführer der deutschen Nationalmannschaft im Freundschaftsspiel gegen Dänemark.



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